Große Aufgaben wirken weniger einschüchternd, wenn du sie in kleine, benennbare Schritte zerlegst und jeden Schritt mit klaren Verben beschreibst. Anstatt abstrakte Schlagworte zu stapeln, formulierst du konkrete Handlungen, sichtbare Ergebnisse und erwartete Hürden. So entsteht ein Plan, der verstanden, überprüft und verbessert werden kann, ohne Spezialjargon oder versteckte Haken.
Einfache Sprache bedeutet nicht einfältige Gedanken, sondern präzise Formulierungen, die ohne Nachschlagen funktionieren. Kurze Sätze, aktive Verben, bekannte Wörter und klare Bezüge reduzieren Reibung. Lies laut, streiche Füllwörter, ersetze Passivkonstruktionen und erkläre Fachbegriffe in einem Halbsatz. Diese kleinen Eingriffe sparen Zeit, erhöhen Vertrauen und erleichtern spätere Korrekturen erheblich.
Einfache Sprache darf Nuancen bewahren: Statt Details zu verstecken, ordnest du sie. Beginne mit dem Kern, ergänze Voraussetzungen, nenne Ausnahmen und markiere offene Punkte. So bleibt Tiefe erhalten, nur die Einstiegshürde sinkt. Menschen verstehen schneller, fragen gezielter nach und treffen bessere Entscheidungen, weil die Landkarte des Problems endlich lesbar vor ihnen liegt.